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ENTDECKEN - RAVEL/Eisenbahnlinien 38-39 - Alte Bahnhöfe/Strecken  Druckansicht
 Schema der Bahnlinien
 Bahnhof Hombourg
 Bahnhof Hindel
 Bahnhof Montzen
 Bahnhof Plombières (1)
 Bahnhof Plombières (2)
 Bahnhof Gemmenich
 Bahnhof Moresnet
 Bahn Nazi Besetzung


Bahnhof

LMB (Montzen zugeordnet)
Bahnhof Hombourg

Nachdem man das Aubeler Land verlassen hat, windet sich das Gleis durch ein schönes Heckenland und bevor man dann unter die Straßenbrücke Henri-Chapolle/Vise eintaucht, führt uns die Schiene über eine einbogige Betonbrücke, welche in ihrer Art bemerkenswert ist.

Kurz darauf erreicht man den Haltepunkt Merckhof, in Betrieb von 1902 bis 1920. (Hier ist die Bahnstrecke zugänglich)

Jetzt geht es herunter ins Tal der Galoppe, eines Bachs, wo man gegenüber den kleinen Bahnhof von Hombourg entdecken kann. Wir kommen in einer regelrechten Schleife an, gebettet im Grünen, ziemlich abseits vom Dorf. Hier ist die Bahnstrecke auch zugänglich (Rue de la Station).

Übrigens, der 2. Weltkrieg veränderte die Ordnung des Bahnverkehrs in Ostbelgien auf erhebliche Weise.

Am 18. Mai 1940 wurden durch Adolf Hitlers Anordnung die Gebiete von Eupen, Malmedy und Moresnet dem Deutschen Reich angegliedert unter dem Vorwand, dass diese früher dem Reich angehört hätten oder man dort eine Art deutsches Platt spreche.

So gab es dann eine neue Grenze zwischen Aubel und Hombourg.



Tunnel Hombourg Kurzum machte die SNCB (belgische Bahn) Aubel zur Endstation für die Züge aus Lüttich.

Hombourg wurde dann Station der Reichsbahn und sechsmal am Tage fuhr ein Zug nach Aachen über Hindel, Montzen und Buschhausen.
Das ging allerdings erst, nachdem der von belgischen Truppen gesprengte Tunnel zwischen Hombourg und Hindel, durch ein Seitenstück ersetzt war.

Was die deutschen Bahnsignale anbetrifft, wurden diese nach dem Krieg natürlich wieder "verbelgischt".
Zu dieser Zeit, erzählt eine Anekdote, ließ ein Bahnbeamter einen Waggon versehentlich gegen einen Prellblock stoßen, welcher dann infolge geradeswegs im Hühnerstall eben dieses Beamten landete und einen Tumult veranstaltete.

Der letzte Bedienstete wie auch der letzte Schienenbus verließen Hombourg als dann Montzen die weiteren Dienste Übernahm.

Das Bahnhofsgebäude wurde im Januar 1903 verkauft, zusammen mit einen km Gleis an einen Bahnliebhaber.
Warum nicht ?


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